Startchancen-Programm: FWG fragt nach Stand der Umsetzung an Passauer Schulen

Passau. Mehrere Passauer Schulen wurden in das bundesweite Startchancen-Programm aufgenommen.
Für die FWG-Stadtratsfraktion bietet das Programm große Chancen für bessere Lernbedingungen, moderne Ausstattung und mehr Bildungsgerechtigkeit.
Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen Ende 2025 wurde das Startchancen-Programm im Stadtrat
diskutiert. Seitdem hat sich der Stadtrat mit dem Thema nicht mehr befasst. Die FWG hält es deshalb für wichtig, über den aktuellen Stand der Umsetzung sowie die organisatorischen und finanziellen Auswirkungen für die Stadt Passau zu informieren.
Mit einer Anfrage zur Fragestunde im Stadtrat am 22. Juni möchte Stadträtin Stefanie Auer deshalb
erfahren, welche konkreten Maßnahmen an den betroffenen Schulen geplant sind, welche zeitlichen
Planungen bestehen und welche Auswirkungen sich für die Stadt Passau ergeben.
„Das Startchancen-Programm bietet die Möglichkeit, gezielt in Schulen und Bildung zu investieren.
Deshalb halte ich es für wichtig, dass der Stadtrat frühzeitig über die geplanten Maßnahmen, den Zeitplan und die finanziellen Auswirkungen informiert wird“, erklärt Auer.
Vom Programm profitieren unter anderem die Grundschulen Haidenhof, Grubweg, Neustift, St. Nikola und
St. Anton, die Mittelschulen St. Nikola und Neustift, die Berufsschule I sowie das Sonderpädagogische
Förderzentrum Hans-Bayerlein-Schule. FWG-Fraktionsvorsitzender Siegfried Kapfer betont: „Investitionen in Bildung gehören zu den wichtigsten Zukunftsinvestitionen überhaupt. Umso wichtiger ist es, dass Stadt, Schulen und Politik hier eng zusammenarbeiten und die Fördermöglichkeiten bestmöglich nutzen.“
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Erika Träger ergänzt: „Gute Schulen sind ein entscheidender
Standortfaktor für Familien. Deshalb sollten wir die Chancen des Programms konsequent nutzen und die betroffenen Schulen bestmöglich unterstützen.“
Mit ihrer Anfrage möchte die FWG insbesondere Klarheit über geplante Maßnahmen, zeitliche Abläufe, finanzielle Auswirkungen und die weitere Einbindung des Stadtrats gewinnen. „Gerade bei einem so
wichtigen Bildungsprogramm halte ich Transparenz und einen regelmäßigen Austausch zwischen Schulen,
Verwaltung und Stadtrat für wichtig“, so Auer.
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