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Nein zum Radtunnel

Nein zum Radtunnel

Der Vorschlag der FWG, neben dem stadtauswärtsführenden Durchbruch einen Geh- und Radtunnel zu bauen, wurde mit 1 : 10 Stimmen abgeschmettert. Aber vergebens war der Antrag dennoch nicht, weil das Staatliche Bauamt sich nun veranlasst sieht, endlich Druck hinter der Verbreiterung des Gehwegs durch den stadtauswärts führenden Tunnel zu machen. Er soll auf 3 Meter verbreitert werden, was natürlich ein Zugewinn an Sicherheit bedeutet.

Der Tunnel hätte nach Meinung der FWG sowohl die Probleme des Donauradwegs als auch mittels einer Ampel über die Ferdinand Wagner Straße vor dem Eingang zum stadteinwärts führenden Durchbruch die Probleme des Radwegs Hängebrücke / Bschütt / Hals / Grubweg gelöst.

Der Ausschuss war jedoch der Überzeugung, dass die geplante Verbreiterung des Gehwegs im stadtauswärts führenden Durchbruch ohnehin auf dem Donauradweg den Fußgänger- und Radverkehr im Gegenverkehr ermögliche.

Eine "Radfahrer-Bevorzugungsampel" vor dem Eingang zum stadteinwärts führenden Durchbruch sei - so meinte Stadtrat Chrysant Fischer - "nicht machbar, sonst gibt es Stau bis nach Hutthurm und einen Aufstand".

Allerdings dachte die FWG nicht an eine Bedarfsampel für Radfahrer, sondern an eine Ampel, die mit der Ampel an der Hängebrücke gleichgeschaltet ist, das heißt: Wenn die Fußgänger-Ampel an der Hängebrücke grün anzeigt, zeigt auch die Ampel vor dem Eingang zum Durchbruch grün an. Die Anzahl der Haltephasen für den Kfz-Verkehr wäre damit nicht vermehrt. Statt an der Hängebrücke müssten die Fahrzeuge eben vor dem Durchbruch anhalten.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper betrachtet den FWG-Antrag als "schlechte Zweitlösung", dessen "Hilfs-Tunnels und -Brücken" man nicht brauche.

Die geplante Verbreiterung des Gehwegs durch den stadtauswärts führenden Donauradweg-Durchbruch ist natürlich ein Gewinn an Sicherheit. Für den Radweg Hängebrücke Bschütt / Hals / Grubweg bleibt die Situation unbefriedigend und gefährlich wie eh und je.

Wer dort den Höllenritt per Rad durch den Durchbruch nicht wagt, sollte auf dem Gehweg wirklich sein Rad schieben, denn verbotenes Radeln auf dem viel zu engen Gehweg provoziert Unfälle. Oder er reiht sich auf der Ferdinand Wagner Straße links ein und erreicht den Gehweg des stadtauswärts führenden Tunnels über die Verbindungsstraße   zur B 388. Die Ampel dieser Verbindungsstraße vor dem Ausgang dieses Tunnels ist für Radfahrer mit einer Infrarotkamera ausgestattet, die den Radfahrer erkennt und ihm nach circa 1 Minute und 20 Sekunden die Querung der B 388 ermöglicht. Vorsicht ist dennoch geboten, weil Autofahrer die Ampel am Ende des Tunnels, wie schon geschehen, möglicherweise übersehen.

 

Klaus Schürzinger

21.07.2016