Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Für einen Konzertsaal im Hörsaal

Ein Konzertsaal im Hörsaal

 

Die FWG hat sich immer schon für die Errichtung eines für Passau ausreichend großen Konzertsaales ausgesprochen. Seit dem Bürgerentscheid des Jahres 2007, bei dem viele Passauer Bürger ihren Unmut über die Architektur der Neuen Mitte mit in die Ablehnung des von der Stadt geplanten Konzerthauses auf der sog. Konzerthauswiese einfließen ließen, hat sich nicht mehr viel getan. Jetzt aber gibt es eine neue Chance, die auch relativ kostengünstig umzusetzen ist: ähnlich wie dies in Augsburg und Regensburg der Fall ist, könnte im Rahmen der baulichen Erweiterung der Universität auf dem Gelände der Löwenbrauerei Passau ein multifunktionaler Saal entstehen. Dieser wäre nicht nur größer als das bestehende, platzmäßig oftmals nicht mehr ausreichende Audimax an der Innstr., sondern er wäre auch bei entsprechender Ausgestaltung für Konzerte, aber auch für Tagungen und Kongresse sowie für sonstige Veranstaltungen, für die z.B. die Redoute zu klein und die Drei-Länder-Halle in Kohlbruck zu groß ist, geeignet.

Die Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V. und die Stiftung Europäisches Haus – Konzerthaus Passau bemühen sich seit Bekanntwerden der Erweiterungspläne der Universität am Spitzberg um eine solche Lösung, die auch für die Stadt eine Reihe von Vorteilen bieten würde:

- Das neue Audimax der Universität könnte bei entsprechender architektonischer Gestaltung eine wichtige Ergänzung der Neuen Mitte darstellen. Damit würde dieser zentrale Ort der Stadt, auf dem ja ursprünglich sowieso die Errichtung eines Konzerthauses geplant war, erheblich aufgewertet werden.

- Aufgrund der Lage des Baugeländes und der bewussten Öffnung des multifunktionalen Saales für die Bürger würde sich die immer wieder geforderte Vernetzung der Universität mit der Stadt verstärken.

- Eine Nutzung des Saales über die universitären Notwendigkeiten hinaus, so z. B. in den insgesamt fünf Monate dauernden Semesterferien auch für außeruniversitäre Veranstaltungen, kann wesentlich dazu beitragen, die Kosten der Errichtung und des Unterhalts zu rechtfertigen und auch den Bürgern verständlich zu machen.

- Da die Universität nicht nur für den Bau, sondern auch für den Betrieb verantwortlich ist, würde die Stadt nicht mit den Betriebskosten eines Konzert- und Veranstaltungssaales belastet werden.

Die Bürgerinitiative und die Stiftung haben bisher nicht nur bei den Passauer Kulturorganisationen, sondern auch bei der Landespolitik und bei den regionalen Abgeordneten viel Zustimmung und Unterstützung erhalten. Gesprächsbedarf besteht mit der Universität, da die neue Präsidentin etwas andere Schwerpunkte als ihr Vorgänger setzt, der die Überlegungen der Bürgerinitiative und der Stiftung voll mitgetragen hatte. Mit den zuständigen Ministerien müssen die Ausstattung des Raumes vor allem mit Blick auf eine optimale Akustik und die Finanzierung der Zusatzkosten geklärt werden. Dann wird auch das Gespräch mit der Stadt notwendig werden. Diese sollte ihre Unterstützung nicht verwehren, weil es eine günstigere Chance, zu einem hochwertigen Saal zu kommen, nie mehr wieder geben wird.

Passau, 1. 8. 2016

Jürgen Karl

Vergrößern durch klicken