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Kulturpolitk nach den Vorstellungen der FWG

Der Arbeitskreis Kultur der FWG
Von links: Alois Burgholzer, Reinhold Mast, Günter Albrecht, Manfred Vesper, Jürgen Karl, Klaus Schürzinger, nicht auf dem Bild: Alois Feuerer

 

 

FWG: Höherer Stellenwert für die Kulturpolitik

Passau zur "Kulturstadt" entwickeln

Mehr Kreativität und mehr innovative Anstöße erwartet sich die FWG von der städtischen Kulturpolitik. Die Realität ist eher eine verwaltende Tätigkeit mit allen Mühen, sich im Rahmen der städtischen Ressorts als wichtige Aufgabe zu behaupten, stellt der Arbeitskreis Kultur der Freien Wähler fest.  Das so vielfältige Kulturangebot in der Stadt, um das Passau von vielen vergleichbaren Kommunen beneidet wird, dürfe nicht zum bequemen  Zurücklehnen verleiten. Der 2009 verabschiedete "Kulturelle Entwicklungsplan 2014" scheine in den Schubladen zu verstauben. So sei z.B. die darin gemachte Ankündigung, alle zwei Jahre ein "großes Kulturgespräch für alle interessierten Bürger" durchzuführen, bis heute nicht umgesetzt worden. Der neue Stadtrat müsse nicht zuletzt wegen der Terminierung des Planes bis 2014 kritisch überprüfen, was von den Zielen verwirklicht werden konnte und wie der Plan fortgeschrieben werden soll.

"2009 war nur von der Bereitstellung eines Konzertsaales die Rede, das ist viel zu schwach. Die Notwendigkeit eines akustisch hochwertigen Konzertsaales muss klar formuliert werden", fordert Arbeitskreissprecher Jürgen Karl, der als Vortandsmitglied der Festspiele Europäische Wochen Passau das langfristige Fortbestehen der Festspiele ohne einen geeigneten Konzertsaal gefährdet sieht. Für einen zentralen Infopoint in Rathausnähe, in dem die Stadtgeschichte als "Appetitmacher" für das Erkunden der Stadt und der Museen dargestellt wird, macht sich Stadtführer Günter Albrecht stark. Defizite sieht die FWG noch bei den begonnenen Maßnahmen zur Aufwertung des Areals der Veste Oberhaus. Reinhold Mast, u.a. Stv. Vorsitzender des Fördervereins Oberhausmuseum e.V., setzt sich für die seit langem geforderte Öffnung des gesamten Burgareals sowie die Nutzung des Thingplatzes und des äußeren Burggrabens für Freiluftveranstaltungen ein. Hierzu gehöre auch die Schaffung  neuer Parkplätze mit ausreichender Beleuchtung und bessere Begehbarkeit des gesamten Burggeländes.

Die FWG schlägt die Einrichtung eines Europäischen Kulturpreises der Stadt Passau vor, der an Vertreter von Kunst, Musik und Literatur mit Pasasu-Bezug verliehen werden soll. Ferner soll das internationale Kulturangebot Passaus über ein von der Stadt unterstütztes Netzwerk der vielfältigen Auslandsbeziehungen von Universität, Wirtschaft und Städtepartnerschaften verstärkt werden. Gerade letztere benötigen nach Überzeugung von Alois Burgholzer weiter politische Unterstützung, da sie ein positives Image der Europastadt Passau mit historischem Kulturgut, hoher Lebensqualität und Gastfreundlichkeit von Mensch zu Mensch in viele Länder vermitteln.

Klaus Schüprzinger, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Museums Moderner Kunst, weist darauf hin, dass die Stadt Passau nach dem Tod von Hanns Egon Wörlen, dem Gründer und Mäzen des Museums, ihren Beitrag zur Bestandssicherung des Museum erhöhen muss. Auf Grund der überregionalen Bedeutung des Museums müssten aber auch der Bezirk Niederbayern und das Land Bayern dem Museum eine finanzielle Unterstützung gewähren.

Positive beurteilt der FWG-Arbeitskreis Kultur die Bemühungen, für passauspezifische Themen wie z.B. im letzten Jahr Barock, durch Veranstaltungen und Tagungen überregionales Interesse und dadurch mehr hochwertigen Kultur-Tourismus zu erzeugen. Damit für die zukünftige Arbeit des städtischen Kulturamtes neue Impulse gesetzt werden können, fordert die FWG, die Abteilung "Schule und Sport" vom Kulturreferat abzutrennen und damit den 2015 zu bestimmenden Nachfolger oder die Nachfolgerin des jetzigen Kulturrefenten von der bisherigen Doppelbelastung zu befreien.

Passau, Ombra Longa, 17.02.2014

Jürgen Karl
Schriftführer