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Wohnmobilstellplatz. Öffnung der Kindergärten bis 20:00 Uhr

Tourismus in Passau

hier „Begrüßung“ der Wohnmobil-Touristen - Stellplatz Winterhafen „Racklau“

zu meinem Antrag vom 02.06.2011 und zum dortigen Schreiben vom 11.07.2011-07-18

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

zunächst vielen Dank für das Antwortschreiben vom 11.07.2011.

„Ganz glücklich“ mit der übermittelten Antwort bin ich allerdings nicht!

 

Zunächst werden meine Ausführungen, dass sich der Wohnmobilstellplatz Racklau großer Beliebtheit bei in- und ausländischen Gästen erfreut, bestätigt.

Dann wird erklärt, dass die Radwege ab der Regensburger Straße bei der Zufahrt zum Wohnmobilstellplatz ausgeschildert sind.

Darüber hinaus wird herausgestellt, dass den Wohnmobilreisenden mehrere Abfallbe-hälter kostenlos zur Verfügung stehen.

Meine Intension war es, dass man unseren Touristen eine Info direkt am Stellplatz gibt; evtl. eine Beschilderung an der Betonmauer gegenüber der unmittelbaren Zufahrt zu den Stellplätzen mit Hinweisen auf Rad- und Fußwege Richtung Innenstadt.

Kostenlose Abfallbehälter sehe ich als Selbstverständlichkeit an!

Der sog. „Flyerkasten“, der diverses Infomaterial wie Stadtpläne, Veranstaltungs-kalender, Rad- und Wanderführer oder Einkaufsführer enthalten soll, wurde zwar vom Unrat gesäubert, allerdings enthält er derzeit nur mehrere Flyer eines schwedischen Campingplatzes „Rrefors Camping“, der lt. Wikipedia ca. drei Kilometer nordwestlich des 719-Einwohner-Ortes Orrefors liegt.

Die von mir angesprochenen Fahnenmasten sind Eigentum der Firma Karl und Alexander Lobinger, Regensburger Str. 14, 94032 Passau, Tel. 0851/54353.

Laut telefonischer Rücksprache mit Herrn Alexander Lobinger vom 18.07.2011 könnte er sich vorstellen, die Fahnenmasten der Stadt Passau zur Verfügung zu stellen. Er sei für Ge-spräche jederzeit bereit.

 

Wenn die Stadt Passau, wie im Antwortschreiben vom 11.07.2011ausgeführt, schon einen Wohnmobilstellplatz in allen großen deutschen und europäischen Stellplatzführern, sowohl im Printbereich als auch in den dazugehörigen Onlineangeboten, bewirbt, sollten wir uns unseren Gästen vor Ort auch entsprechend darstellen.

Um entsprechende Weiterleitung an die zuständigen Stellen mit der nochmaligen Bitte, sich des „touristisch verwaisten“ Stellplatzes Winterhafens „Racklau“ entsprechend anzunehmen, wird gebeten.

Für Rücksprachen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Siegfried Kapfer

 

 

Öffnungszeiten Kindergarten Stadtzentrum

hier Bedarfsanfrage

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Rahmen der letzten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie am 14. Juli 2011 waren unter Top 6 die verlängerten Öffnungszeiten bis 18.30 Uhr im Kindergarten Stadtzentrum bzw. die Aufrechterhaltung dieser Zeiten Thema; wobei sich eine Diskussion um eine Verlängerung bis 20.00 Uhr entwickelte.

U. a. auf meine Intention hin wurde bereits Mitte September 2008 die Diskussion bezüglich längerer Öffnungszeiten in Kindergärten angestoßen.

In der Sitzung des vorgenannten Ausschusses Mitte Oktober 2008 stellte Herr Dr. Herbert Tekles eine Sozialraumanalyse vor, deren wichtigste Eckpunkte im Lokalteil der PNP vom 17.10.2008 auch der breiten Öffentlichkeit dargelegt wurden.

In seiner Sozialraumanalyse erklärt Herr Dr. Tekles u.a., dass wir in Passau 1200 alleinerziehende Mütter haben; also fast annähernd jede dritte Mutter zieht ihr Kind alleine groß.

Die von Herrn Dr. Tekles genannten Daten dürften sich in den letzten knapp drei Jahren nicht sehr viel verändert haben.

Um nicht von der Sozialhilfe oder sonstiger Unterstützung leben zu müssen und auch mit einem gewissen Selbstwertgefühl („ich verdiene meinen/unseren Lebensunterhalt selbst“!), gehen viele dieser Frauen Arbeiten nach, die sie sich nicht unbedingt aussuchen konnten.

Ich gebe Herrn Bürgermeister Mangold zwar recht, dass uns vor allem das Wohl der Kinder am Herzen liegen soll, aber ob das Wohl der Kinder auch immer allen Arbeitgebern dieser Alleiner-ziehenden am Herzen liegt, wage ich zu bezweifeln.

Angebot und Nachfrage regeln eben auch den Arbeitsmarkt und wenn ein Arbeitgeber jemanden für nachmittag benötigt, wird es ihn wenig interessieren, ob die Bewerberin Probleme mit der Unterbrin-gung ihres Kindes hat.

Auch werden Arbeitgeber ihre familienunfreundlichen Arbeitszeiten sicher nicht nach dem Angebot irgendwelcher Öffnungszeiten von Kindergärten richten, sondern sich an den ihrer Meinung nach aktuellen Erfordernissen des Marktes orientieren.

Eine Vielzahl von Geschäften hat jeden Tag bis 20.00 Uhr geöffnet und selbst bei Arbeitgebern wie Banken und Sparkasse sind inzwischen Schalterzeiten bis 18.00 Uhr die Regel, was dazu führt, dass deren Mitarbeiter/innen z.T. dann auch nicht vor 19.00 Uhr aus dem Haus kommen.

Daher bin ich im Gegensatz zu Herrn Bürgermeister Mangold nicht der Meinung, dass wir allein schon mit einer Bedarfsanfrage „ein Fass aufmachen“ oder „eine Spirale auslösen, die nichts Gutes bringt“!

Ich bitte daher, die Verwaltung eine entsprechende Anfrage in allen Passauer Kindergärten zu starten, um feststellen zu können, um überhaupt Bedarf für Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr besteht.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Kapfer