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Gutachten des Zukunftsrats

Zusammen mit der FW-Landtagsfraktion, den FW-Kreisverbänden Freyung-Grafenau, Regen und Passau Land hat die FWG-Passau/Stadt sich dem Protest gegen die Empfehlungen des Zukunftsrats angeschlossen.

Laut Gutachten des Zukunftsrats sollen gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen  und die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns in einer globalisierten Welt dadurch gewährleistet werden, dass jeder Bürger maximal 60 Minuten Fahrtdauer von einem Leistungszentrum entfernt lebt und damit am Wohlstand dieses Zentrum partizipieren kann.

Regionen außerhalb dieser "Verflechtungsmatrix auf Basis der 60 Minuten Pendelsistanz", wie z.B. Ostbayern sollen "die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit durch ein "Mehr an Lebensqualität und ökologische Nachhaltigkeit" ausgleichen und sollen "eine landesübergreifende Betrachtung" prüfen. So soll sich Passau nach Österreich orientieren. Immerhin soll  eine "grenzübergreifende, regionale Verflechtung bei der Förderpolitik"  dabei beachtet werden.

 

Dagegen fordern die Freien Wähler für Ostbayern

  • eine höchst mögliche Unterstützung der Wirtschaft
  • nachhaltige Impulse für Arbeitsplätze und Ausbildung, z.B. durch Verlagerung von Behörden
  • einen bevorzugten Ausbau von Verkehrsinfrastruktur auf Straße dund Schiene
  • den flächendeckenden Ausbau mit schnellen Internet für alle Haushalte
  • ein klares Bekenntnis zu den Bundeswehrstandorten Freyung und Regen
  • eine Stärkung und Erhalt von Schulen sowie den Ausbau und die Weiterentwicklung der Universität Passau
  • tatsächliche Entscheidungsbefugnisse für die Europaregion Donau-Moldau
  • eine stärkere politische Vertretung der Region in München durch einen zusätzlichen       Stimmkreis im Bayerischen Wald

Zusätzlich fordert die FWG-Passau, die Stadt Passau zu einem Leistungszentrum zu entwickeln, um auch Ostbayern den Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregionen  zu ermöglichen. Die Voraussetzungen dazu kann Passau erfüllen.

Die FWG.Passau steht im Übrigen der Empfehlung des Zukunftsrats  nach "frühzeitiger Entwicklung von unternehmerischem Denken", der Einführung von "Schülerfirmen" und der Bildung von "Finanzierungspools"  für die Schulen durch Patenschaften mit Betrieben, Industrie und Stiftungen zumindest an allgemein bildendenSchulen reserviert gegenüber. Dadurch sieht die FWG Passau die Unabhängigkeit des Lehrers an allgemein bildenden Schulen in Gefahr.

 

K. Schürzinger,  01.02.2011