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Wirtschaft und Finanzen

FWG- Workshop – Bereich Wirtschaft und Finanzen

FWG- Mitglieder erarbeiten in Klausur Vorschläge für die Arbeit ihrer Stadträte

Arbeitskreis „Wirtschaft und Finanzen“ für noch mehr Unterstützung von Handel und Gewerbe durch die Stadt

 

Beim letzten Workshop der FWG im spectrumkirche konnte Vorsitzender Stadtrat Sigi Kapfer neben seinen beiden Stadtratskollegen 16 Mitglieder begrüßen. Die Gruppen „Wirtschaft und Finanzen“, „Umwelt und Energie“, „Stadtgestaltung“ sowie „Soziales. Kinder, Jugend und Familie erarbeiteten anschließend Vorschläge zur Einbringung in die Arbeit ihrer Stadträte. Dabei kam die Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Finanzen“, die gute Kontakte mit dem City Marketing Passau wie auch dem Wirtschaftsforum Passau unterhält, unter der Leitung von Helmuth Königsbauer zu teils bekannten wie neuen Ergebnissen.

 

So beklagte Unternehmer Königsbauer, dass in der Stadt Passau die Marketing- Aktivitäten bisher ohne genügende Abstimmung auf zu viele Schultern verteilt seien.

Er forderte mehr Kooperation mit gegenseitiger Abstimmung und gemeinsamen Aktivitäten. So sollten längst Informationen und Werbehinweise aller Akteure in einer gemeinsamen Informations- Broschüre gebündelt sein.

In diesem Zusammenhang erinnerte die stellvertretende Vorsitzende von City Marke-ting Passau, die Geschäftsinhaberin Sabine Olzinger, an die Empfehlung des CIMA- Gutachters Magister Murauer, der der Stadt eine Bündelung aller Marketingaktivitäten und Werbekompetenzen unter dem Dach einer Marketinggesellschaft bzw. in einer Hand empfohlen hat. Wenn dies der Oberbürgermeister nicht wünsche, so müsse das Stadtmarketing im Rathaus personell und finanziell so gestärkt werden, dass wirklich spürbare Effekte eintreten. Olzinger meinte auch, dass zur Stützung des örtlichen Handels die Gewerbesteuer keinesfalls erhöht werden dürfe.

 

Viele Händler und Geschäftsinhaber bedauern, dass in der Stadt Passau der Handel bei Werbemaßnahmen im Straßenraum behindert werde. Die Beschränkungsrichtlinien der Satzung für die Außenwerbung empfinden viele Gewerbetreibende als zu restriktiv. Die städtische Überwachung sollte bei Überschreitung der Verordnung während der Touri-stensaison ruhig etwas großzügiger sein. Die Beachtung des Prinzips „Mehr Markt und weniger Reglementierung“ würde dem Handel entgegenkommen. Im Übrigen würde der Fußgängerzone im Konkurrenzkampf gegen die Stadtgalerie „mehr bunter „Markt- und Basarcharakter“ mit mehr Außenbestuhlung gut tun.

 

Vielen Handeltreibenden ist die Genehmigungspraxis der Stadt im Straßenhandel ein

Dorn im Auge. So hätte man bei den letzten Red Bag- Days beobachten können, dass

Fliegenden Händler der gastronomischen und Textil- Branche von auswärts Verkaufs-stände genehmigt worden seien. Bei solchen Veranstaltungen sollten lokale Händler vor auswärtigen den Genehmigungszuschlag erhalten. Grundsätzlich sollten Imbissbuden eingeschränkt genehmigt werden, weil diese den steuerzahlenden Ganzjahresanbietern mit höheren Standortkosten, die oft auch Lehrlinge ausbilden, Umsatzanteile weg-nehmen.

 

Die FWG- Geschäftsleute würde es auch begrüßen, wenn bei Auftragsvergaben der lokale Handel und das örtliche Gewerbe stärker berücksichtigt werden könnte und möglichst viele Aufträge in der Stadt bleiben könnten.

 

Eine weitere Unterstützung des Handels wäre es, wenn die Besucher der Stadt noch intensiver und klarer mit möglichst großer Streuung in den Medien und Prospekt-material über das Parkplatzangebot in der Stadt informiert werden könnten.

 

Nicht zuletzt wäre es auch ein großer Vorteil für die Gastronomie und den Handel und

die ganze Stadt, wenn man mit der Auszeichnung „Passau ist Weltkulturerbestätte“ weitere Besucher anziehen könne. Helmut Königsbauer meinte: „Jeder zusätzlich eingenommene Euro sichert Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmem der Stadt.“

Um ihren Haushalt ohne neuen Kreditaufnahme finanzieren zu können, müssten bei der Verwaltung unter allen Umständen die Personalausgaben gedeckelt werden. In Zeiten harter Finanznot müsse man von den Beschäftigten mit Arbeitsplatzgarantie auch Ver-ständnis für Aufschiebung von Höhergruppierungen und Beförderungen verlangen können. (Die Berichte der übrigen Arbeitsgruppen folgen in den nächsten Ausgaben)

 

A.F.