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Umwelt und Energie

FWG Arbeitskreis diskutiert über die Themen Umwelt und Energie

Mit aktuellen Fragen und Lösungsvorschlägen für rasche Verbesserungen ohne Belastung des Stadtsäckels beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe aus Stadträten und Mitgliedern der Freien Wähler. Dabei standen das Aushängeschild „Stadtbild“, die Sicherheit für Fußgänger und der Einstieg in die Unterstützung der Elektromobilität im Vordergrund.

Es wurde festgestellt, dass sich Passau zwar gerne der Innpromenade als seiner Schokoladenseite rühmt, diese aber leider am „Morgen danach“ eher einer Müllhalde gleicht, insbesondere am Sonntag früh. An den nächtlichen „Brennpunkten“ vor Lokalen und Diskotheken wird von rücksichtslosen Umweltverschmutzern gedankenlos Müll produziert, in der Erwartung, dass die Allgemeinheit täglich für dessen Beseitigung aufkommt. Sehr oft liegt der Müll auch aus Kapazitätsgründen nicht im Müllbehälter. Deshalb soll als erste Maßnahme mittels Größe und Zahl der notwendigen Abfallsammelbehälter der Vermüllung des Stadtbildes Einhalt geboten werden. Diskutiert wurde auch, wie man das Verursacherprinzip in Verbindung mit den wirtschaftlichen Nutznießern z. B. durch ein Pfandsystem oder Reinigungspflicht umsetzen könnte.

In allen Stadtteilen gibt es erfreulicherweise Heckenstrukturen als Grundstückseingrünung. Leider mangelt es an vielen Geh- und Radwegen inzwischen an deren Freischnitt an der Grundstücksgrenze. Dabei geht es nicht nur um stillschweigende Duldung der „Überhänge“, denn die Benutzer der Wege sollen sich gefahrlos auf voller Breite bewegen und begegnen können und nicht auf die Straße ausweichen müssen. Deshalb fordert der Arbeitskreis die Beseitigung dieses Missstands, indem die Stadt die Grundstücksbesitzer freundlich zum Zurückschnitt ihrer Bäume und Hecken an öffentlichen Wegen in der zulässigen Zeit zwischen Oktober und Februar auffordert und bei Unterlassung ab folgendem Oktober eine kostenpflichtige Ersatzvornahme durch den Bauhof oder beauftragte Unternehmen erfolgt.

In den Bereich Sicherheit und Zweckerfüllung des Einsatzes öffentlicher Mittel fällt auch das notwendige Freischneiden der Straßenbeleuchtung durch das zuständige städtische Unternehmen im gleichen Zeitraum. Das Beleuchten der Baum- und Strauchkronen dient weder der Energieeffizienz noch dem nächtlichen Fußgänger.

Während sich viele Städte bemühen, in Sachen Elektromobilität beispielhaft voranzugehen, ist das Angebot in Passau noch sehr begrenzt. Als Einstieg ohne größere Platz- oder Anschlussprobleme schlägt der Arbeitskreis vor, eine „Elektrofahrzeug- Tankstelle“ in Verbindung mit PV- Anlagen der Stadt am Carport in Kohlbruck und beim PEB zu installieren. Diese könnte als Anreiz zur Nutzung erneuerbarer Energie und Beitrag zur Reduzierung der Abgase für umweltbewusste Bürger und Besucher Passaus dienen.

Der Arbeitskreis der FWG wird über seine Stadträte die aus Bürgersicht notwendigen und mit tragbarem Aufwand umsetzbaren Forderungen als Anträge im Stadtrat einbringen.

Verfasser: Alois Burgholzer, 5.9.2010

Arbeitskreisbeteiligte: SR Klaus Schürzinger, Alois Burgholzer, Martin Burkert, Rosa Pilsl.