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Nibelungenfreunde

 

Der stellvertrende FWG-Vorsitzende Martin Burkert organisierte für die von Stadtrat Alois Feuerer ins Leben gerufenen Nibelungenfreunde  ein Busreise zum Nibelungendenkmal in Pöchlarn, zur Burg Aggstein hoch über den Donautal in der Wachau und nach Enns.

 

Hier der Wortlaut des von Teilnehmer Franz Salzinger verfassten Artikels in der PNP:

Nibelungenfreunde suchen Anregungen in der Wachau

Ein heuer gegründeter Freundeskreis will Passau als "Nibelungen-Stadt" wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Jetzt legten Mitglieder selbst ein Stück des Wegs zurück, den Kriemhild und später die Burgunderkönige mit ihrem jeweiligen Gefolge zogen. Das Germanisten Trio Prof. Dr. Hans-Werner Eroms, Franz Salzinger und Alois Feuerer stellte dabei immer wieder Bezüge zum literarischen Text her.

In Pöchlarn stellte Mitinitiator Reinhard Weiss das dortige große Nibelungen-Denkmal vor, das in bogenförmiger Anordnung die Wappen aller 16 Städte mit Nibelungenbezug zeigt. Pöchlarn pflegt ihren Ruf als Nibelungenstadt im Zwei-Jahres-Turnus mit einem hochkarätig bestückten Nibelungen-Symposion.

Die Burg Aggstein beherbergt in den Geölben des Kanzleigebäudes eine von der Besitzerfamilie finanzierte Nibelungen-Dauerausstellung mit 18 Szenen, die allerdings einen zwiespältigen Eindruck hinterließ. 50 Zentimeter große hölzerne Puppenfiguren stellen hier etwas putzig-teuherzig die wesentlichen Szenen des Nibelungenliedes nach. Andererseits musste man den pädagogischen Nutzen  des Stationenwegs mit seinen informativen Texttafeln durchaus anerkennen.

Auf der Rückfahrt machte man noch einen Abstecher nach Enns, das die Burgunder auf ihrem Weg nach Ungarn ebenfalls passierten, um im dortigen Ortsteil Lorch, wo 304 der Heilige Florian in der Enns den Martyrertod fand, die Basilika St. Laurenz zu besuchen. Dort sind die einzigen sichtbaren römischen Ausgrabungen von Lauriacum, einem römischen Militärlager, zu sehen.

Noch im Bus kündigte Alois Feuerer für den Sommer eine Fahrt nach Worms mit Besuch einer Aufführung der Nibelungenfestspiele des dortigen Nibelungenmuseums an.