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Jahreshauptversammlung 2010

FWG: „Seilbahn für die Altstadt wie ein Rasierklingenschnitt in die Wange einer

schönen Frau“

 

(KS.) Bei seinem Rechenschaftsbericht in der Jahresversammlung der Passauer FreienWähler im Hotel „Am Jesuitenschlössl“ ließ Stadtrat und FWG-Vorsitzender Siegfried Kapfer die Aktivitäten eines vollgepackten Veranstaltungsjahres Revue passieren.

Im Rahmen der monatlichen Vorstandssitzungen stand u.a. ein Besuch des Passauer Klinikums und ein intensiver Gedankenaustausch mit der City-Marketing-Passau auf dem Programm.

Bei den Mitgliederversammlungen hat der Lokalhistoriker Heinz Kellermann über die 100jährige Geschichte der Freien Wähler in Passau referiert, ist auf Initiative von Stadtrat Klaus Schürzinger das Öko-Zentrum Stelzlhof besucht worden und man hat Diözesanarchivar Dr. Herbert Wurster zum Thema „Passau und die Nibelungen“ gehört. Im Zusammenhang mit dem Versuch der FWG, das Prädikat „UNESCO-Weltkulturerbe“ anzustreben, hat Dr. Michael Weithmann mit seinem Vortrag „Die Donaustadt Passau“ Schützenhilfe geleistet.

Unter dem Motto „Zukunft sichern - Werte erhalten“ stand eine Klausurtagung der Passauer FWG im Spectrum Kirche, wo in mehreren Arbeitsgruppen diverse Themen durch- bzw. erarbeitet wurden.

Der Forderung von Helmut Königsbauer, Vorsitzender des FWG-Arbeitskreises „Wirtschaft und Finanzen“ nach einer gemeinsamen Werbebroschüre aller Passauer Marketing-Akteure wird die FWG-Fraktion jetzt mit einem entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister Jürgen Dupper Rechnung tragen.

Nach dem Dank des FWG-Vorsitzenden an seinen Stellvertreter Martin Burkert und die gesamte Vorstandschaft stellte Schatzmeister Günter Schmidt die positive finanzielle Situation der FWG dar. Ihm wurde von Kassenprüfer Reinhold Mast eine ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt; anschließend erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstand-schaft.

In seinem Bericht über die Arbeit der FWG-Stadträte ging Fraktionsvorsitzender Alois Feuerer auf die klar ablehnende Haltung zu den Projekten Donaubrücke und Seilbahn ein. Starke Worte fand Feuerer zum Seilbahnprojekt: „Die Tragseile und Gondeln werden das unverwechselbare Gesicht der historischen Altstadt so unwiderbringlich zerstören wie der Schnitt einer Rasierklinge in die Wange einer schönen Frau“!

Mit nachhaltiger, vielfältiger und ganzjähriger Tourismus-Promotion, vor allem in den Mittelmeerländern und in den USA könne man mehr Besucher nach Passau bringen als mit einer nur halbjährlich gebrauchten Seilbahn.

Feuerer freute sich, dass nach dem Initiativantrag der FWG aus dem Jahr 2008 zum Bau eines Tunnels für Fußgänger und Radfahrer durch den Georgsberg der Stadtrat auf Antrag der CSU dafür nun auch Mittel bereit gestellt habe und damit eine Realisierung nicht mehr ausgeschlossen scheint. Ebenso erfreulich sei, dass der FWG-Antrag zur Untersuchung, ob man die Einrichtung eines Personenverkehrs mit Wasserbussen oder -Shuttles auf den Flüssen realisieren könne, durch die Verwaltung weiter verfolgt werde.

Dagegen müsse man bei der Zielsetzung, für die Altstadt das tourismusförderliche UNESCO-Prädikat „Weltkulturerbe“ zu sichern, noch mehr Informations- und Überzeugsarbeit leisten und Mitstreiter rekrutieren.

Ein Beitrag zum Nachweis des Friedens in der Stadt sei der auf Initiative von Stadtrat Feuerer erfolgte Integrationsbericht durch Referatsleiter Josef Zacher in der letzten Plenumsitzung gewesen. Feuerer schloss seine Ausführungen mit dem Versprechen, „dass die FWG weiterhin ein sachlicher, ideenreicher und konstruktiver Mitspieler im Konzert der Stadtratsfraktionen sein wird“.

Stadtrat Klaus Schürzinger informierte über die rechtliche Situation bei Lückenbebauungen im Außenbereich. Da die Verwaltung die Möglichkeit einer Lückenbebauung im Außenbereich in Abrede stellt, hat er den Antrag gestellt, dass das Rechtsamt der Stadt dazu eine Stellungnahme abgibt.

Siegfried Kapfer (links) 1. Vors., Martin Burkert (rechts) 2.Vors.