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Schaldinger befürchten Zunahme der Belastungen durch Hafen- und AB- Straßenausbau

Schaldinger befürchten Zunahme der Belastungen durch Hafen- und AB- Straßenausbau
Stadträte der Freien Wähler bekommen massive Klagen zu hören

Bei der gut besuchten siebten Veranstaltung "Gehör für die Stadtteile" bekamen die FWG- Stadträte Alois Feuerer und Klaus Schürzinger in Schalding massive Klagen vor allem der in der Nähe der Autobahn und an der Königsschaldinger-straße wohnenden Bürger über das hohe Maß an Belastungen zu hören.
Nachdem Stadtrat Schürzinger über den letzten Stand der Hafenplanung infor-miert hatte und auch berichtete, dass die bisher vorgesehene Entwicklung eines Gewerbegebietes an der Königsschaldingerstraße durch die Stadt gefallen lassen worden sei, hatten die Bürger Gelegenheit, ihre Sorgen und Wünsche vorzu-bringen.
Wie bekannt, wächst im Ortsteil Königsschalding seit Jahren der Unmut über die ständig zunehmende skandalöse Lärm- und Schadstoff- Belastung durch die Bahn, die Bundesstraße 8 und vor allem die Autobahn. Die Besucher drücken ihre enttäuschung über die sogenannten Lärmschutzmaßnahmen teils drastisch aus. Die in letzter Zeit angebrachte Lärmschutzwand an der Autobahn sei mit der unzulänglichen Höhe von maximal 1.30 Metern nur eine "Spritzschutz-wand". Ich gleicher Weise sei die Schutzwand an der Bahnstrecke mit 300 Metern viel zu kurz. Diese Wand müsste auf 1000 Meter verlängert werden. Schon derzeit bringen LKWs von diversen Speditionen, die mit Sonderge-nehmigung der AB- Direktion die AB- Zufahrt mit ihrer Höhendifferenz von 80 Metern auf cirka 1000 Meter benutzen, weitere intensive Motorengeräusche in die Wohnbezirke.
Die Königsschaldinger befürchten nun, dass zu diesen Gegenwartsbelastungen nach Vergrößerung des Parkplatzes an der Raststätte und dem bundesstraßen-mäßigen Ausbau der AB- Versorgungsstraße, die dem Bund gehört, durch Aus-gabe weitere Sondergenehmigungen eine Verstärkung der Lärm- und Schad-stoffbelästigung eintritt.
Mit dem Ausbau des Hafens Schalding durch die BAYERNHAFEN, bei dem bis 2015 beinahe eine Verdoppelung des Umschlags von 328 000 Tonnen im Jahre 2004 auf 500 -  600 000 Tonen erwartet wird, wie durch den zukünftigen Bau der JVA an der Königsschaldingerstraßen sind für die Bürger weitere unerträgliche Belastungen programmiert, gegen die sie sich mit der Gründung einer Bürgerinitiative wehren wollen.
Die Forderungen an die Stadt lauten nun, bei der AB- Direktion daraufhin zu wirken, dass für die Zufahrtstraße zur AB für LKW keine Genehmigungen mehr
ausgegeben werden und ein Nachfahrverbot gelten soll.
Die Zu- und Abfahrt für den voll ausgebauten Hafen dürfe nicht durch Königs-schalding erfolgen. Die LKW müssten auf die B8 und die ordentlichen AB- Zubringer verwiesen werden. Für den ausgebauten Hafen müsse die Verkehrs-anbindung dargestellt werden, die nicht zu Lasten der Schaldinger geht.

Nach Aufgabe des Gewerbegebietes an der Königsschaldingerstraße in der Nähe der JVA dürfe es zur Erschließung der JVA nur einen Mindestausbau der Königsschaldingerstraße.
Weiterhin fordert man von der Stadt und den örtlichen Bundestagsabgeordneten, sich dafür einzusetzen, dass aus der Autobahn- Lärmschutzwand eine vollgültige Lärmschutzwand wird. Die Bahn müsse ihre Lärmschutzwand verlängern, da mit dem Hafenausbau beim vermehrten Güterumschlag vom Wasser auf die Schiene zusätzlich erheblicher Lade- und Rangierlärm entstünde.
Die FWG- Stadträte versprachen, die Ergebnisse der Versammlung in einen Brief an den Oberbürgermeister weiterzugeben und die berechtigten Forderungen in Anträgen an den Stadtrat einzubringen.
I: Nächster Termin der FWG- Veranstaltungsreihe "Gehör für die Stadtteile ist am Montag, dem 21. Mai im Gasthof Öller in Schalding l.