Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

FWG für CO2 neutrale Stromerzeugung

Das große Thema des monatlichen Stammtisches der FWG war der Klimawandel. Der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler Christian Klessinger machte hierzu einen interessanten Vorschlag.

Klessinger regte an, dass die Stadtwerke einen Teil des bisher zugekauften Stroms selbst produzieren sollten. Dabei stellte er ein Konzept vor, das die CO2 neutrale Stromerzeugung mittels Biogasanlage optimiert. Nach dem Konzept von Prof. Scheffer, Leiter des Instituts für Nutzpflanzenkunde der Universität Kassel, welches dieser im Rahmen des Veranstaltungsprogramms von GeoComPass selbst an der Universität Passau vorgestellt hat, dient die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme nicht dazu Gebäude zu heizen, sondern das Pressgut zu trocknen und die entstehenden Pellets zu verkaufen. Dies hat den Vorteil, dass die Wärme den Abnehmern dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird, nämlich in der Heizperiode.

Dieses Verfahren erhöht die Effizienz auf von derzeit ca. 4500 Litern Öl-Äquivalent auf ca. 7000 Liter Öl-Äquivalent pro ha Anbaufläche. Das Pressgut – z.B. Mais, Hanf, Hirse – wird lokal, nach Grundsätzen bodenschonenden Landwirtschaftens angebaut.

Um die Entstehung von Monokulturen zu verhindern und die Biodiversität zu garantieren, werden nach diesem Konzept jeweils drei Energiepflanzen gleichzeitig angebaut und die Anwendung von Herbi-. Fungi- und Insektiziden ist verboten. Das aufkommende Unkraut ist Teil der Biomasse.

Darüber hinaus hätte die lokale Stromerzeugung, laut Klessinger, den Vorteil, dass die Aufwendungen für den Energiebedarf in der Region verbleiben und nicht in die Öl- und Gasförderländer abfließen. Dies stärke wiederum den heimischen Arbeitsmarkt.

Klaus Schürzinger, Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke, der sich bei dem Vortrag Prof. Scheffers an die Universität persönlich von der Effizienz und der Umweltverträglichkeit des Scheffer-Konzeptes überzeugen ließ, sagte zu, diesen Vorschlag den Stadtwerken zuzuleiten.