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Freie Wähler freuen sich über guten Besuch in Heining- Neustift

Überraschenderweise waren 25 Besucher zum Anhörungsabend der FWG- Stadträte Alois
Feuerer und Klaus Schürzinger „Zum Streiblwirt“ gekommen. Alois Feuerer, der den Infor-mationsabends leitete, verdeutlichte das Interesse der Freien Wähler, im bevölkerungs-reichsten Stadtteil Passau stärker Fuß zu fassen. Die Ortsteile Neustift, Rittsteig, Heining und Schalding sind seit 1972 zum Stadtteil Heining mit 11 500 Einwohnern, einem der acht offiziellen Rayons der Stadt, zusammengefasst. Zwei katholische Kirchen, zwei Grund- und Hauptschulen sowie der SV Schalding und EC Neustift und nicht zuletzt neben anderen die Feuerwehren und der Verein für Gartenbau und Landschaftspflege Heining- Neustift bilden nach wie vor das Rückgrat des Gemeinschaftslebens und des Zusammenhalts im Westen der Stadt.
Die Hauptprobleme bilden dort derzeit die Entwicklung des Wohn- und Gewerbegebiets Thann, wo 22 Ein-Familien- und Doppelhäuser sowie 9 Mehrfach- Häuser durch den Heininger Investor Bergander Bau GmbH gebaut werden sollen. Eine Straßenspange von der Steinbachstraße durch die Holzmannstraße bis zur Hennebergerstraße mit einer Unterführung unter der Eisenbahnstrecke zur B 8 soll Verkehr von der stark belasteten Strauss- Brückenauffahrt ableiten. Das zweite große Vorhaben ist die finanziell aufwändige Grund- und Generalsanierung der Grund- und Hauptschule Neustift.

Um das Heimatgefühl seiner Schüler zu stärken, möchte der neue Rektor Johann Stegmair ein von der Arbeiterwohlfahrt betreutes „Schüler- Cafe“ in der Neustifter Schule einrichten. Wie von dem anwesenden Rektor zu erfahren war, wären für diese Betreuungseinrichtung etwa
25 000 Euro aufzubringen, was der Stadt derzeit nur schwer möglich scheint. Da die Jugend-lichen in Neustift und Heining augenblicklich auch keinen Ort für einen Jugendtreff haben, könnte dieses „Schülercafe“ bis 17 Uhr einen wirkungsvollen Beitrag zum „Wir- Gefühl“ der Neustifter Jugendlichen leisten. Die Anwesenden sahen aber auch die Notwendigkeit, den Jugendlichen im Westen für die Zeit danach einen geeigneten Ort als „Treff“ zuzuweisen. Die FWG Stadträte Feuerer und Schürzinger werden darauf drängen, 25.000 ¤ nicht am falschen Ort zu sparen und das Café einzurichten.

Nach der Information über das Bauvorhaben durch Stadtrat Klaus Schürzinger konnte Alois Feuerer das Ergebnis der Diskussion um Thann zusammenfassen. Mit dem Investor waren sich die Thanner Anlieger einig, dass erreicht werden sollte, dass der Doblsteinerweg und die ringförmige Erschließungsstraße durch das Neubaugebiet mit etwa 4. 50 Meter für die Straße und 1.50 Meter für die Gehsteige nur so breit sein sollen, wie es für die Erschließung unbe-dingt nötig ist. Im Neubaugebiet der Diözese in Stelzhof würde eine Breite der Erschlie-ßungsstraßen von 4.50 Metern auch als ausreichend angesehen. Diese Reduktion hätte den Vorteil, dass sich die Erschließungskosten für die Anwohner wie für den Bauherrn verringer-ten
Den Anwohnern des Doblsteinerwegs wie auch dem Investor kommt es entscheidend darauf an, dass die geplante Verbindungsstraße nach Norden von dem durch den Doblsteinerweg erschlossenen Allgemeinen Wohngebiet (=Thann III) zur Spange  Steinbachstraße – Heiningerstraße / Schaldingerstraße (= Thann I Spange + Dobl) nicht gebaut wird. Auf diese Weise ist eine Durchfahrt durch den Doblsteinerweg zur Spange Thann I und damit das Erreichen des Sondergebiets oder Hiendl und Real unmöglich. Die Anwohner befürchten nämlich, dass der Ausbau des Doblsteinerwegs auf 8,50 Meter deswegen so breit ausfällt, damit die Erschließung von Thann IV (Sondergebiet) über den Doblsteinerweg erfolgen kann.

Nun hoffen die Anwohner, dass das von der Stadt in Auftrag gegebene GEVAS- Gutachten zu einer Minimierung des Dobelsteinerweg- Ausbaus führt.
Ein Vertreter des mitgliederstarken Gartenbauvereins Heining- Neustift trat im Zusammen-hang mit der Entwicklung des Thanner Baugebietes vehement für die Renaturierung des Dobels in Thann zur Schaffung von mehr Lebens- und Wohnqualität ein. Zum einen regt der Gartenbauverein  die Schaffung eines Nachbarschaftreffpunkts beim Zugang zum Dobl-steinerweg an, da sich in der ganzen Neustifterstraße und von Heining bis Neustift keine Bank zum Ausruhen befindet. Er erklärt sich bereit, die Baumpflanzung zu übernehmen und fordert gleichzeitig die Ausweisung des Dobelsteinerwegs als reine Anliegerstraße.  Zum anderen soll der Dobel seine ursprüngliche Form wieder erhalten. So soll der verrohrte Bach samt dem zugeschütteten Teil des Dobels wieder freigelegt werden und entlang der Oberkante des Dobels ein Fußweg mit Ruhebänken angelegt werden. Der als Biotop auszuweisende Dobel könne dann als renaturierte Ersatzfläche eine große Bereicherung des Wohngebietes sein.

Stadtrat Alois Feuerer sicherte zu, den Vorschlag des Gartenbauvereins zum Dobl im Stadt-entwicklungsusschuss als Antrag einzubringen. Der in der Veranstaltung erarbeitete Kompro-miss zum Doblsteinerweg und der Verlängerung der Siemensstraße als Alternative zur Straßenspange Thann I wird Grundlage einer Anfrage der FWG an den OB sein, ob nicht diese Lösung anstelle des Ausbaus Doblsteinerweg auf eine 8,50 m breite Durchgangsstraße durchgesetzt werden kann..
Alois Feuerer schloss den konstruktiven Meinungsaustausch mit der Vorstellung der FWG- Stadtratskandidaten, aus Heining- Neustift, nämlich Margarete Ernst, Reinhold Mast und Uli Engert sowie des stellvertretenden FWG- Vorsitzenden Christian Klessinger und des Spitzen-kandidaten Helmut Königsbauer aus Haidenhof.
i: Die siebte Veranstaltung der Serie „Gehör für die Stadtteile“ findet am 26. April im Gasthof Heininger für den Ortsteil Schalding rechts der Donau statt.

Verfasser: Alois Feuerer / 18.3. 2007