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Gestaltung des neuen Ludwigsplatzes

Alois Feuerer 

Stadtrat Mozartstraße 24

94032 Passau , den 5. September 2006

 

An den Oberbürgermeister der Stadt Passau Herrn Albert Zankl 

 

Thema: Die praktisch und aesthetisch unbefriedigende Pflasterung in der Neuen Mitte

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

 

Vielleicht können Sie sich noch erinnern, dass ich in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Juni dieses Jahres, allerdings erfolglos, darauf hingewiesen habe, dass die Oberflächengestaltung in der Ludwigsstraße, am Ludwigsplatz sowie in der Frauengasse mit der Auslegung eines Neuen Pflasters, das aus nur zwei Formaten und einem Ton besteht sehr einfallslos und monoton ausfällt.

 

Es ist städtebaulich und ästhetisch für das Auge sehr unbefriedigend, dass das neue Pflaster nur aus dem sehr hellen Standard- Pflasterstein sowie einem ebenso hellen Plattenformat besteht, dessen einzige Musterung nun nur aus Kaugummi- und Speiseeis-Rückständen gebildet werden wird. 

 

Es ist zudem zu befürchten, dass an Tagen mit Eisregen oder Eisbildung an den abschüssigen Stellen des neuen, vergleichsweise wenig rauen Pflasters leicht und schnell ins Stürzen geraten.

 

Ohne es übertreiben zu müssen, hätte man meines Erachtens bei der Gestaltung auf mehr Vielfalt, Abwechslung und lebendige Strukturierung durch behutsame Musterung wie Streifung Mäandrierung und dergleichen, die die Monotonie der der Haupfläche unterbrechen, achten sollen.

 

Da dies nicht geschehen ist, bietet sich dem Auge ein fader und konformer Pflaster- See dar, der sich in der Bahnhofstraße wie in der Kapfingerstraße

fortsetzen wird, wenn man nicht doch noch nachträgliche Verbesserungen, wünschenswerterweise auch an den bereits verlegten Flächen, schaffen will.

 

Bedauerlicherweise wurde das Prinzip konsequent puristischer und minimalistischer Pflasterung auch wieder bei der Neugestaltung der Fritz Schäffer- Promenade (Schiffsanlege und Ufer-Promenade) beibehalten, wo also ebenfalls nur Kaugummi- Eis- und Ölspuren ein (Schmutz)- Muster bilden werden.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister!

Ich bitte Sie, meinen Einwand den verantwortlichen Gestaltern mitzuteilen und einen Gesprächstermin, zu dem ich eine Einladung erbitte, anzuberaumen, bei dem dieses Thema diskutiert wird und im Interesse von mehr Schönheit und Lebendigkeit vielleicht noch eineeine Korrektur und Verbesserung, zumindest bei den noch zu verlegenden Flächen, erreicht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen Alois Feuerer