Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

FWG setzt sich neue Ziele

FWG setzt sich neue Ziele

 

Freie Wähler – Versammlung bringt reiche Ausbeute an Verbesserungsvorschlägen Zahlreiche Zukunftsaufgaben außerhalb der Neuen Mitte 

  
Eingangs legte Stadtrat Feuerer dar, dass derzeit über der baulichen Verwirklichung der Neuen Mitte die Ideensammlung für die Verbesserung des konkreten Zukunftsalltags in der Stadt nicht versäumt werden dürfe. 
Gerade in der Vorbereitungsphase für die Bewerbung des Projektes „Leben findet Innenstadt“ sei die Sammlung von Verbesserungsvorschlägen für den Lebensalltags in der Stadt besonders sinnvoll.   
So freut sich die FWG , dass nun auch der CSU- Ortsverband Innstadt hinter der von der FWG seit langem immer wieder erhobenen Forderung steht, auf der aufgelassenen Bahntrasse zwischen der Voglau und dem Bahnhof Rosenau baldmöglichst mit geringem Kostenaufwand einen Geh- und Radweg mit gärtnerischen Anpflanzungen anzulegen. Eine solche rechtsufrige Innpromenade könnte die stark belastete linke Seite entlasten. 
  
Im Übrigen habe die FWG auf dieser Strecke Ihren Beitrag zur Aktion „Saubere Stadt“ erst kürzlich geleistet, als die Stadträte mit Helfern den Müll zwischen der Einmündung des Mühlbaches und dem Innsteg einsammelten,   
Ein Vorschlag sieht vor, mit dem Bau von breiten steinernen Sitztreppen am Innufern zwischen Uni- Mensa und Innbrücke den Zugang zum und den nahen Aufenthalt am Wasser zu erleichtern. Solche Sitztribünen seien bei den jungen Generationen in anderen Städten überaus beliebt. 
  
Weiterhin sieht man die Notwendigkeit, in der Innenstadt mehr und sitzfreundliche gefällige Ruhebänke aus Holz aufzustellen. 
  
Den Freien Wählern ist auch die Abriegelung des Stadtparks von der Stadtmitte her ein Dorn im Auge. Hinweisschilder auf dem Ludwigsplatz, bauliche Maßnahmen auf dem Zugang bei der Rieser Straße und Anlage von Blumenrabatten und eines Rosariums auf den Wiesenflächen des Parks sollen mehr Erholungssuchende in den Stadtpark locken. 
  
Erneut wurde auch der Vorschlag gemacht, den Fritz Schäffer- Kai zwischen Tirolerwirt und Residenzhotel im Zusammenhang mit dem Umbau der Fritz Schäffer- Promenade um stadtbildverträgliche 40 Zentimeter anzuheben. Der Ausfall dieser wichtigen Ader wegen Hochwassers im verkehrlich ohnehin sehr anfälligen Zentrum könnte dann im Jahresschnitt um bis zu sechs Tage verringert werden. Das sei bei der Anfälligkeit des Passauer Verkehrssystems viel. 
  
Die FWG steht auch hinter den Plänen, die demnächst vorgestellt werden sollen, mit einer Abspeckung des Raumprogramms und einer Reduzierung auf 800 Plätze die Kosten des Konzerthauses deutlich unter 20 Millionen zu drücken. Stadtrat Klaus Schürzinger: „Wenn dieser Beschluss, auf der Grundlage dieser Planung den Konzerthausbau zu betreiben, jetzt nicht bald gemeinsam gefasst wird, dann werden die Chancen zum Bau immer aussichtsloser.“ Die Nutzung des Konzerthauses als Tagungszentrum sei zudem durch die Weitsicht des Kinobetreibers und FWG- Mitglieds Vesper verbessert worden, der seine sechs Kinosäle so eingerichtet habe, dass sie untertags auch für Kongresszwecke genutzt werden können. 
  
Die FWG hält zur Aufwertung der Neuen Mitte  die Ausschreibung für einen über-regionalen Einladungswettbwerb zur Schaffung eines angemessenen Kunstwerkes eventuell in Brunnenform auf dem neu gestalteten Klostergarten für notwendig. 
  
Feuerer berichtete zudem, dass ihm im Stadtentwicklungsausschuss schon vor einem Jahr zugesichert worden sei, dass die Verwaltung auf seine Bitte hin, ein Programm vorstellen werde, in dem  die von der Stadtplanung außerhalb der Neuen Mitte für notwendig erachteten Aufgaben und Ziele für die Stadtentwicklung aufgelistet werden sollten. Bedauerlicherweise sei die Hausaufgabe trotz mehrfacher Erinnerung immer noch nicht abgeliefert worden. 
  
Die Stadträte wurden beauftragt, die von den Mitgliedern 
erarbeiteten Vorschläge an die Stadt weiterzugeben. 
  
Abschließend stellte FWG- Vorsitzender Feuerer klar: Die FWG wird weiterhin ihre Chancen nutzen, als Vertreter der parteifreien Bürger im Stadtrat kritisch- konstruktiv im Stadtrat mitzuarbeiten. Man werde seine Rolle als Mehrheitsbeschaffer für sinnvolle Beschlüsse und als Warner vor Verfehlung des langfristig gesehenen Allgemeinwohls weiterhin ohne Stimmenfang- Opportunismus wahrnehmen. 
  
Alois Feuerer / 17. Mai 2006