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FWG gegen Übernahme des Büchergeldes durch die Stadt

Die FWG hat im Schul- und Sportausschuss als einzige gegen die Übernahme des Büchergeldes durch die Stadt gestimmt. Warum?   Die FWG schätzt die Einstellung des Oberbürgermeisters A. Zankl, dass Leistungen im Bildungsbereich optimal und zukunftsorientiert eingesetzt sind, hoch ein, lehnt aber eine Übernahme des Büchergeldes ab, weil es sich dabei um eine Förderung nach dem Gießkannenprinzip handelt: Bedürftige und Nichtbedürftige kriegen ohne Unterschied dasselbe Geld. Die Stadt aber hat kein Geld, das sie denen nachwerfen könnte, die es gar nicht brauchen.

 

Die notwendige Differenzierung nach arm und reich muss aus Gründen der Verwaltungstechnik und des Datenschutzes scheitern. Es ist somit nicht möglich, die Subvention nur den Bedürftigen zukommen zu lassen. Die Stadt sollte nach Meinung der FWG die Hände von der Übernahme des Büchergeldes lassen, zumal nach dem „Büchergeld Gesetz“ Kinderreiche, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger von der Zahlung des Büchergeldes befreit sind. 

 

Des weiteren setzt sich die Stadt mit der Übernahme des Büchergeldes in ein bürokratisches Wespennetz.

 

  • In den weiterführenden Schulen müssen die Landkreisschüler wie Böcke von den Schafen von den Stadtschülern geschieden werden.
  • Bei den Stadtschülern in den Privatschulen übernimmt die Stadt das Büchergeld nur, wenn die Schule des Büchergeld zu 100% eintreibt. Wer prüft das?
  • Die Schüler aus der Stadt, die Schulen im Landkreis besuchen, kriegen gar nichts mit der Begründung, sie könnten ja das Bildungsangebot der Schulen in der Stadt in Anspruch nehmen.

 

Die Komplexität der Materie wird mancherlei Unruhe statt Dankbarkeit erzeugen. Die Stadt hätte viel besser daran getan, wenn sie schon etwas im Bildungsbereich tun will, das Geld gezielter einzusetzen.

 

Außerdem besteht die Gefahr, dass der Stadt bei den nächsten Förderungsanträgen entgegengehalten wird, dass sie keine Zuschüsse brauche, weil sie offensichtlich so viel Geld habe, dass sie sogar den Eltern das Büchergeld abnehmen könne.