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Volksbegehren Artenvielfalt

Das beängstigende Artensterben in Fauna und Flora hat die FWG-Passau dazu veranlasst, sich dem Aktionsbündnis "Volksbegehren Artenvielfalt" anzuschließen.

Mitglieder:

Die ÖDP (Initiatorin des Volksbegehrens mit Agnes Becker als Landesbeauftragte des Volksbegehrens), die Grünen, die Bayernpartei, die passauer SPD, die Linke, Frischer Wind Salzweg, FWG-Passau

dazu viele im Naturschutz engagierte Gruppierungen: Bund Naturschutz Kreisgruppe Passau, Landesverband für Vogelschutz, Biokreis Passau, Demeter, SOLAWI Ilztal e.V., Gartenbauvereine aus Stadt und Umland, Bienenzuchtverein Passau e.V. (noch eingeladen werden die Fischervereine),

Ziele: Änderung/Ergänzung des Bayerischen Naturschutzgesetzes

  • Bayernweite Vernetzung von Lebensräumen für Tiere (Art. 19(1): Der Freistaat Bayern schafft ein Netz räumlich und funktional verbundener Biotope (Biotopverbunde), das bis zum Jahr 2013 mindestens 10% Prozent Offenland und bis zum Jahr 2017 mindestens 13% Prozent Offenland der Landesfläche umfasst.")
  • Erhalt von Hecken, Bäumen, kleinen Gewässern in der Landwirtschaft (Art1b (4): Bei der landwirtschaftlichen Nutzung ist es verboten, den Grundwasserstand in Nass- und Feuchtgrünland sowie -brachen abzusenken)
  • Blühende Randstreifen an allen Bächen und Gräben (Art.16: Verbot, "entlang natürlicher oder naturnaher Bereiche fließender oder stehender Gewässer  ... in einer Breite von mindestens 5 m von der Uferlinie diese garten- oder ackerbaulich zu nutzen (Gewässerrandstreifen)".
  • Massiver Ausbau der ökologischen Landwirtschaft (Art 1: "Ziel ist, die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Landes nach und nach, bis 2015 mindestens 20% und bis 2030 mindestens 30% gemäß den Grundsätzen des ökologischen Landbaus ... zu bewirtschaften. Staatliche Flächen sind bereits ab 2020 gemäß diesen Vorgaben zu bewirtschaften.)
  • Umwandlung von 10% aller Wiesen in Blühwiesen (Art 3: Verbot, "ab dem Jahr 2020 auf 10% der Grünlandflächen der Landesfläche Bayerns die erste Mahd vor dem 15 Juni durchzuführen.")
  • Pestizidfreie Bewirtschaftung aller staatlichen Flächen (Art 23a: Verbot aller Pestiziden)
  • Naturschutz als Teil der Ausbildung von Land- und Forstwirten (Art 1. "Die Ziele und Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege werden bei der pädagogischen Aus- und Fortbildung, in den Lehr- und Bildungsplänen und bei Lehr- und Lernmitteln berücksichtigt, insbesondere sind die Folgen des Stickstoffeintrages, die Auswirkungen von Schlaggrößen, die Bedeutng der Fruchtfolge-Entscheidungen und die Auswirkungen des Pestizideintrages und weiterer produktionsintegrierter Maßnahmen auf den Artenreichtum und das Bodenleben darzustellen. "

Eintragungszeitraum und-ort:

Vom 31. Januar bis 13. Februar im Alten Rathaus oder in der Passavia

Für den Erfolg des Volksbegehrens müssen sich mindestens 10% der bayerischen Wählerinnen und Wähler eintragen. Das sind kanpp 1 Million Menschen.

Öffnungszeiten für die Eintragung:

31.1. (erster Eintragungstag!):                7:30 bis 20:00 Uhr

montags, bis mittwochs und freitags:       7:30 bis 19:00 Uhr

donnerstags:                                        7:30 bis 20:00 Uhr

samstags und sonntags:                        9:00 bis 13:00 Uhr

13.2. (letzter Tag):                                7:30 bis 20:00 Uhr

 

Klaus Schürzinger

08.01.2019