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Sperrung der Innbrückgasse für den Kfz-Verkehr

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

lieber Jürgen,

i.S.: Fahrradverkehr in der Stadt Passau stellt die FWG-Fraktion nachfolgende Anträge.

 

  1. Die FWG-Fraktion bittet um Markierung einer sog. Querungshilfe für Radfahrer an der Nordrampe der Marienbrücke über die Gottfried-Schäffer-Straße.

Außerdem bittet sie um Prüfung, ob die Innbrückgasse -wie bereits im    Radverkehrskonzept der Stadt Passau vom Oktober 1998 enthalten - für den Kfz-Verkehr gänzlich gesperrt werden kann, um so den Radfahrern, die vom Inntalradweg kommen, ein gefahrloses Befahren der Innbrückgasse auch bergwärts zu ermöglichen.

Begründung:

Das Radverkehrskonzept Stadt Passau wurde im Oktober 1998 im Auftrag der Stadt Passau von der Ingenieurgesellschaft GEVAS erstellt und am 14.03.2000 beschlossen. Es beinhaltet ein Netz von sechs Hauptrouten; darunter die Route 5 Ingling - Innenstadt - Hals (Inntalradweg - Ilz). Diese Hauptrouten wurden als Grundlage für die zukünftige Radverkehrsplanung beschlossen.

Der Beschluss bestätigt die im Radverkehrskonzept aufgestellte Forderung nach einem „flächendeckenden Radverkehrsnetz, das keine Lücken aufweist“.

Das Radverkehrskonzept stellt dazu fest:

„Für die Durchquerung der Altstadt vom Inn zur Ilz gibt es keine Alternative zur Innbrückgasse. Die dortigen beengten Verhältnisse stellen ein erhebliches Problem dar. Derzeit muss bergauf geschoben werden. … Bei den zu erwartenden steigenden Radverkehrsmengen im Zuge der Realisierung des Hauptroutenkonzeptes (und neuerdings des E-Bike-Booms!), insbesondere in diesem zentralen Abschnitt, sollte die Sperrung der Innbrückgasse für den Kfz-Verkehr erwogen werden; selbst angesichts der entstehenden Umwege für den Kfz-Verkehr“. Dazu gehört auch eine Querungshilfe an der Nordrampe der Innbrücke über die Gottfried-Schäffer Straße.

Die eklatante Lücke der Hauptroute 5 -so beschrieben im Radverkehrskonzept- ist die „fehlende Querungshilfe zwischen Inntalradweg und Innbrückgasse sowie der Einbahnverkehr in der Inn-brückgasse“.

Die Dringlichkeit dieser Lückenschließung erweist sich auch in dem Bericht der Ausgabe 37/2018 von „Mein Passau“, nach dem innerhalb einer halben Stunde 15 Radfahrer verbotener Weise in den Innbrückbogen einfuhren!

In der Tat ist die Durchbindung der Route 5 ins Stadtzentrum und darüber hinaus nach Grubweg und Hals von großer Bedeutung. Wichtige Zielgebiete auf dieser Route sind in der Altstadt das Gisela Gymnasium und Realschule, das Gymnasium Leopoldinum, die philosophisch-theologische Hochschule, der Kindergarten und das Amtsgericht; am linken Innufer die Universität, das Adalbert-Stifter Gymnasium und das Klinikum.

 

2. Die FWG Passau bittet beim aufgeweiteten Radaufstellstreifen auf der                     Hängebrücke stadtauswärts einen Grünen Rechtsabiege-Pfeil mit dem Hinweis „Radfahrer frei zum Geh- und Radweg“ anzubringen.

Begründung:

Es ist nicht einzusehen, warum Radfahrer, die nach rechts in den Geh-und Radweg stadtauswärts einbiegen und die Fahrbahn nicht nutzen wollen, an der roten Ampel warten müssen, bis diese für den Kfz-Verkehr freigegeben ist.

Ein grüner Rechtsabbiege-Pfeil für Radfahrer würde das Einbiegen in den Geh- und Radweg problemlos ermöglichen.

 

Für die FWG-Fraktion

Klaus Schürzinger