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Radverkehr auf der Hängebrücke

Im Zuge der Neuordnung des Verkehrs auf der renovierten Hängebrücke wurden für den Radverkehr stadtauswärts Rad-Piktogramme auf der Fahrbahn und vor der Ampel am Nordende der Brücke eine Radaufstellfläche eingerichtet. Stadteinwärts lenkt nach der Radfahrerfurt über die Angerstraße ein roter Radfahrerstreifen die Radfahrer auf die Fahrbahn der Hängebrücke.

Die Fahrt stadteinwärts bietet nun für Radfahrer ideale Verhältnisse. Denn der Verkehr stadteinwärts ist nur noch Stadtbussen erlaubt, sodass im Regelfall die gesamte  Fahrbahnhälfte dem Radfahrer zur Verfügung steht.

Stadtauswärts ergeben sich jedoch für den Radfahrer zwei Probleme:

  • Da in den meisten Fällen die Fahrbahn vor der Ampel mit wartenden Fahrzeugen belegt ist, erreicht der Radfahrer wegen eines fehlenden Radfahrstreifens die Radaufstellfläche nur dadurch, dass er die Fahrzeugkolonne links überholt. Falls während des Überholvorgangs des Radfahrers die Ampel auf Grün schaltet, setzt sich die Kolonne in Bewegung und der Radfahrer findet sich in einer gefährlichen Situation, da ihn Fahrzeuge rechts überholen. Falls dem Radfahrer beim Links-Überholen der Fahrzeugkolonne ein Stadtbus entgegen kommt, besteht für ihn wegen der Knappheit des Verkehrsraum die Gefahr eines Unfalls. Für eine Radlerfamilie mit halbwüchsigen Kindern und Babyanhänger ist ein Linksüberholen der Fahrzeugkolonne nicht zu verantworten.
  • Wenn der Radfahrer die Radaufstellfläche erreicht hat, muss er zusammen mit den Fahrzeugverkehr auf die Grünschaltung der Ampel warten, obwohl er nur nach rechts auf den Geh- und Radweg einbiegen will und er dabei den Verkehr auf der Angerstraße nicht tangieren würde. Dieses Warten empfindet er als nicht gerechtfertigtes  Einbremsen des Radverkehrs.

Mögliche Lösungen für diese zwei Probleme:

  • Die Einrichtung eines Radfahrstreifens mit durchgezogener Linie oder wenigstens eines Schutzstreifens mit unterbrochener Linie auf der östlichen Fahrbahn. So könnte der Radfahrer die Radaufstellfläche ohne Linksüberholen einer Fahrzeugkolonne erreichen.
  • Die Einrichtung eines Grünen Pfeils für Radfahrer an der Ampelanlage am Nordende der Brücke. Dies würde dem Radfahrer erlauben, trotz Rot der Ampel nach rechts in den Geh- und Radweg oder auch, wenn er das will, bei einer Verkehrslücke auf der Angerstraße dort auf die Fahrbahn einzubiegen. Das Verkehrszeichen "Grüner Pfeil" für Radfahrer ist, da zur Zeit noch in Erprobung, noch kein offizielles Verkehrszeichen. Aber vielleicht ist eine Teilnahme an der Erprobung möglich.
  • Freigabe des östlichen Gehwegs auf der Brücke nur für stadtauswärts fahrende Radfahrer. Stadteinwärtsfahrende Radfahrer benützen die Fahrbahn. Gleichzeitig Verbot der Nutzung dieses östlichen Gehwegs für Fußgänger, die sowohl stadteinwärts wie auch stadtauswärts alle auf den westlichen Gehweg verwiesen werden. (Vorschlag Dr. Chrysant Fischer)

Klaus Schürzinger,

16.03.2019