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Kastriert zugunsten der Radfahrer

Die Am Sonntag vom 22.04.2018 verkündet in ihrem Artikel "Ein grober Murks", dass man "schon im Jahr 2011 die Neuburger Straße zugunsten der Radfahrer "kastrieren" wollte." Ein Verkehrskollaps habe gedroht, weil den Autofahrern nach dem Bau beidseitiger Radwege nur noch eine Fahrbahn pro Richtung zur Verfügung gestanden wäre.

Gleichzeitig liest man in der Süddeutschen Zeitung vom 23.04.2018, dass in Groningen die Autos aus dem Zentrum verbannt und den Radlern dort freie Fahrt gewährt wurde. Gegen diese Maßnahme "liefen Unternehmer und Ladeninhaber Sturm, vier Lokalpolitiker traten zurück aus Protest gegen den in ihren Augen "selbstmörderischen Schritt". Und jetzt nach diesem Schritt? "Der Einzelhandel floriert, weil die Innenstadt wunderschön ist."

Nun ist die Neuburger Straße nicht das Zentrum der Stadt Passau, sondern, wenngleich selbst voller Geschäfte auf beiden Seiten, eine Zubringerstraße nach Passau. Dennoch enthält das Radverkehrskonzept der Stadt Passau als Maßnahme von höchster Priorität den Bau "beidseitiger Radwege in der Neuburger Straße zwischen Breslauer Straße und Leonhard-Paminger-Straße". Denn die Neuburger Straße ist Teil der Rad-Hauptroute 7: Haidenhof-Innenstadt-Grubweg.

Auf der Neuburger Straße sind die Radfahrer zwischen den eng befahrenen zwei Autospuren und dem Gehweg unzumutbar eingezwängt. Kann die Förderung des Radverkehrs gelingen, ohne dass die Autofahrer Federn lassen müssen?

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat am 24.04.2017 folgendes beschlossen:

"Die Verwaltung wird beauftragt, zusammen mit einem externen Fachbüro und auf Basis des Rahmenplans Neuburger Straße ein Konzept für die Radverkehrsführung im Abschnitt L.-Paminger-Straße bis zur Pionierstraße vorzulegen."

Dabei solle im Zentrum der Überlegungen die Sicherheit des Radverkehrs stehen. Darüber hinaus müsse aber jede Planung im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Ktz-Verkehrs geprüft und bewertet werden. Außerdem wird empfohlen, für die weitere Planung externe Büros mit einzubinden.

Wir sind gespannt, wie das gelingen kann: Radverkehr fördern, ohne dem Kfz-Verkehr weh zu tun.

Klaus Schürzinger

25.04.2018